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Menschenrechte

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Monday 7 July 2008

Genitale Zwangsoperationen an Zwittern: Verstoss gegen Menschenrechte!

Der Dachverband der deutschsprachigen Selbsthilfegruppen, Intersexuelle Menschen e.V., hat am 21. Juli 2008 in New York beim UN-Ausschuss CEDAW einen detaillierten Schattenbericht eingereicht. Darin sind u.a. die an Zwittern durch medizynische Zwangsbehandlungen verübten systematischen Verstösse gegen diverse Menschenrechts-Konventionen aufgelistet. Dem Schattenbericht beigelegt waren die Forderungen von Intersexuelle Menschen e.V.

Zwar befasst sich der aktuelle Schattenbericht mit der Situation in Deutschland, doch in der Schweiz herrschen a) vergleichbare Verhältnisse und b) hat auch die Schweiz die entsprechenden Menschenrechts-Konventionen, gegen welche die Zwangsoperationen verstossen, ebenfalls unterschrieben.

Bleibt zu hoffen, dass bei der nächsten Berichterstattungen zur Einhaltung der Konventionen auch die schweizer Regierung und die schweizer Medizyner sich unangenehme Fragen en masse werden gefallen lassen müssen ...

>>> Der informative Schattenbericht online und als PDF-Download: http://intersex.schattenbericht.org



Aktion gegen Zwangsoperationen vor Kinderspital Zürich

--> Der OFFENE BRIEF      --> das Flugblatt zur Aktion (PDF)

--> TAGESSCHAU VIDEO + Transkription + mehr

Weitere Medienberichte: Landbote 7.7. / Tages-Anzeiger 7.7. / 20 Minuten 8.7. / Tachles 11.7. / NZZaS 13.7.
Bildstrecken:
Dominik Huber / Ärger (1) / Ärger (2)

Tagesschau vom 06.07.2008, 19:30
Intersexuellen-Demonstration
Menschen, die keinem der beiden Geschlechter zugeordnet werden können, nennt man Intersexuelle. Bislang wurden diese Menschen als Baby operativ korrigiert, um ein geschlechtstypisches Aussehen herzustellen. Dagegen demonstrierten Betroffene in Zürich. --> mehr

                                                             Bild: © Ärger

Tagesschau Schätzungsweise 2 bis 3 % der Weltbevölkerung ist keinem der beiden Geschlechter zuzuordnen. Oft werden diese Menschen bereits als Baby, also ohne ihre Einwilligung, operativ korrigiert, um ein geschlechtstypisches Aussehen herzustellen. Viele werden dabei gleichzeitig auch kastriert. --> mehr

                                                             Bild: © Dominik Huber

nella aber ich wäre nicht mein leben lang von hormonen abhängig, ich hätte keine immer wieder kehrenden 'komischen empfindungen' (phantomschmerzen) zwischen den beinen, die ich schon als kind immer empfand, wo ich mich jeweils irgendwo weinend verkriechen musste, einmal rannte ich aus der schule nach hause deswegen, die heute oft im zusammenhang mit einer 'blasenentzündung' auftreten. --> mehr

                                                             Bild: © Ärger

OFFENER BRIEF Auch aus ethischen und juristischen Gründen sind prophylaktische Gonadektomien und geschlechtszuweisende chirurgische Genitalkorrekturen an Kindern ohne deren informierte Zustimmung strikt abzulehnen. --> mehr

                                                             Bild: © Ärger

Flugblatt (PDF) Wir möchten mit einem OFFENEN BRIEF DER SELBSTHILFEGRUPPE ZWISCHENGESCHLECHT.ORG AN DAS KINDERSPITAL ZÜRICH gegen diese unmenschliche Praxis protestieren und und dazu beitragen, das öffentliche Tabu um diese systematischen Menschenrechtsverletzungen zu brechen. --> mehr

--> Der OFFENE BRIEF und --> das Flugblatt zur Aktion

--> TAGESSCHAU VIDEO inkl. Transkription und mehr!

Die Zwitter Medien Offensive™ geht weiter:

Landbote 7.7. / Tages-Anzeiger 7.7. / 20 Minuten 8.7. / Tachles 11.7. / NZZaS 13.7.
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